Die Silberpfeile profitierten vom Doppel-Aus der Bullen und staubten Platz drei und vier in Bahrain ab. "Wir betreiben derzeit Schadensbegrenzung, die Plätze 3 und 4 in Bahrain haben unsere Erwartungen vor dem Rennen übertroffen. Im Rennen waren unsere aktuellen Defizite klar zu sehen. Aber bis wir das volle Potenzial aus dem Auto holen können, müssen wir jede Gelegenheit ausnutzen, Punkte zu holen", analysiert der Mercedes-Boss bei der Bild.
"Red Bull ist einer der Mitbewerber. In diesem Jahr zählt auch Ferrari dazu. Welche Farbe auch immer auf dem Auto ist – wir müssen versuchen, besser zu performen und sie zu schlagen. Dabei müssen wir bescheiden bleiben. Man kann nicht jedes Jahr gewinnen", schätzt der Wiener die Lage ein.
Eine Spitze gegen Red Bull darf aber nicht fehlen. Motorsport-Legende Walter Röhrl hatte Max Verstappen als "Axt im Walde" bezeichnet. "Wie immer trifft er es mit seinem Zitat wahrscheinlich genau auf den Punkt", schießt Wolff gegen den aktuellen Weltmeister.
Schon am kommenden Wochenende geht's mit dem Grand Prix von Saudi-Arabien weiter. Auf Mercedes wartet viel Arbeit, will man mit Hamilton den achten Fahrer-Titel einfahren: "Wir müssen ihm ein Auto stellen, das schnell genug ist, um Ferrari und Red Bull zu schlagen. Ganz einfach."