Axt-Killer plant Bio-Revolte im Häfn

Bild: Screenshot YouTube

Ob das der Justiz schmeckt? Der Mordverdächtige Gerald M. (52) beklagt sich über fehlendes Bio-Essen in der Josefstadt. Mit einem Vertrauten will er nun ein Fleisch-Verbot im Häfn durchsetzen.

Der Mordfall sorgte im Jänner für Entsetzen: Mit bebendem Zorn soll Gerald M. (52) seinen Mitbewohner Miroslav (50) nach einem Streit mit einer Axt erschlagen haben. Nach der Bluttat lebte er vier Monate neben der Leiche – erst dann flog er nach einem Tipp an die Kripo auf, es gilt die Unschuldsvermutung.

In der U-Haft gibt er sich nun geläutert und tritt in der Josefstadt als Ernährungsapostel auf. Unlängst beschwerte er sich laut "Heute"-Infos lautstark über die derbe Gefängniskost und forderte ein Bio-Menü. Sein Bekannter Herbert Szlezak vom Verein Opferoffensive meint: "Das passt zu ihm. Er erklärt seit Jahren, Österreichs bekannteste Bio-Marke erfunden zu haben. Die Idee soll ihm aber gestohlen worden sein."

Szlezak will Gerald M. bei der "Essensrevolte" unterstützen: "Jeder Mensch hat ein Recht auf Bio-Essen. Außerdem würde ein Fleisch-Verbot die Aggressivität der Häftlinge mindern."

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