Wie "Heute" berichtete, marschierte ein 36-jähriger Slowene am 11. Dezember gegen 17.00 Uhr zur Polizeiinspektion Villach Trattengasse. Dort erklärte der Mann, dass er zwei Tage zuvor an seiner Wohnadresse in Villach einen Mann im Drogenrausch "erschlagen" habe.
Die Beamten zögerten daraufhin keine Sekunde und gingen der Sache nach. Kurze Zeit später überprüften die Polizisten die Wohnung des Mannes, die sich laut "Kronen Zeitung" direkt gegenüber der Dienststelle befindet und machten einen grausamen Fund.
In der Wohnung des 36-Jährigen fand die Exekutive einen leblosen, offensichtlich durch Gewaltanwendung verstorbenen Mann. Laut Polizei handelt es sich um einen 48-jährigen Italiener. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und mit der Spurensicherung begonnen.
"Die Einvernahmen und Erhebungen zum Tatablauf bzw. zu seiner Verantwortung werden vom Landeskriminalamt Kärnten geführt und sind noch nicht abgeschlossen", so das LKA gegenüber der "Krone". Der tatverdächtige Slowene ist laut dem Bericht amtsbekannt und befindet sich in Polizeigewahrsam. Das Motiv ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Mit welcher Waffe die Bluttat genau begangen wurde, ist ebenfalls noch unklar, aber: "Es könnte eine Axt sein", sagt Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, zur "Kronen Zeitung". Die Gerichtsmedizin soll dies bereits bestätigt haben.