B 130 in Haibach wegen Felsstürzen gesperrt

Nichts geht mehr heißt es derzeit zwischen Haibach und Schlögen: Dort musste die B 130 wegen Felsstürzen gesperrt werden. Geologen sind vor Ort.

Viel Geduld benötigen derzeit die Autofahrer rund um die 1.300 Einwohner Gemeinde Haibach ob der Donau (Bez. Eferding). Dort musste nämlich noch am Sonntagabend die Nibelungenstraße (B 130) aufgrund mehrerer Felsstürze zwischen Haibach und Schlögen gesperrt werden.

Der Verkehr wird über Waldkirchen und St. Agatha umgeleitet. "Dabei verliert man rund 15 Minuten. Aber die Sicherheit geht natürlich vor", so Bürgermeister Franz Straßl (ÖVP).

Am späten Sonntagnachmittag war der erste Felssturz bemerkt worden. Ein Autofahrer hatte mehrere große Steine auf dem Fahrbahnrand gesehen und die Polizei alarmiert.

Sperre wird auf jeden Fall bis Mittag andauern

Als die Beamten die Gefahrenstelle absicherten, löste sich ein weiterer großer Felsblock mit einem Durchmesser von etwa eineinhalb Meter, wie die Polizei in einer Aussendung berichtet.

Der fallende Brocken hatte solch eine Wucht, dass er sogar ein Eisenschutzgitter durchschlug. Er zerbrach in mehrere Teile und landete danach auf der B130.

Seit den frühen Morgenstunden waren Experten der Straßenmeisterei und Geologen vor Ort und begutachteten die Felssturzstellen.

"Heute" erreichte gegen 13.30 Uhr Hermann Hainberger von der Straßenmeisterei Peuerbach. Er sagt: "Wir haben das betroffene Felsmaterial entfernt. Jetzt werden zum Schutz noch Betonleinwände aufgestellt. In rund zwei Stunden sollte die Straße wieder für den Verkehr frei gegeben sein."

Laut aktuellen Erkenntnissen werden aber mit Sicherheit die Autos bis Mittag über Waldkirchen und St. Agatha umgeleitet.

Die Sperre der B130 wurde laut Polizei Montag gegen 15.15 Uhr wieder aufgehoben.

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