Baby-Boom und Existenzangst im Naturpark Buchenberg

Baby-Boom im Naturpark Buchenberg.
Baby-Boom im Naturpark Buchenberg.Plachy
Freud und Leid liegen im Naturpark Buchenberg (Waidhofen/Ybbs) nah beisammen. Die Tiere bekommen von der Krise nichts mit, aber die Betreiber.

Lustiges Geschnatter der Gänseschar, Baby-Boom bei den Waldschafen, Paarungszeit bei den Eulen, Luchsen und Wölfen – die Tiere des Parks merken zum Glück nichts von der Krise, die im Anrollen ist. So wie alle anderen Tierparke muss auch der kleine Waidhofner Tierpark seine Tore bereits seit Anfang November geschlossen halten. Das bedeutet keine Einnahmen durch Besucher oder Gastronomie – trotzdem gleich hohe Kosten für Tierbetreuung, Tierfutter und Tierpflege.

Skifahren ist erlaubt, aber Tierparkbesuche nicht

Für den Tierpark, der gänzlich privat geführt wird, eine Katastrophe. Auch der letzte Frühjahr mit den frequenzstarken Osterferien fiel Corona zum Opfer. Für die Tierparkleitung völlig unverständlich, dass man Skiifahren und Eislaufen darf, aber die Erholung in einem weitläufigen Tierpark, wo man mit anderen Besuchern gar nicht in Kontakt kommen kann, verboten ist.

"Wir brauchen dringend Hilfe, denn unsere Tiere wollen auch weiterhin versorgt werden", teilt Andreas Plachy vom Naturpark mit. Spendenmöglichkeit auf www.tierpark.at oder Spendenkonto Tierfreunde Buchenberg AT72 4715 0206 1415 0025.

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