Niederösterreich

Baby erblickte während Fußballspiel das Licht der Welt

Eine Hausgeburt hatte Familie Kafka nicht geplant gehabt. Doch Baby Noah hatte es eilig. Mithilfe des Notruf NÖ wurde die Rettungskette eingeleitet.
Tanja Horaczek
18.12.2020, 15:47

Besonders eilig hatte es Baby Noah aus Wien. Gerade als Familie Kafka entspannt vor dem Fernseher ein Fußballmatch angeschaut hatte, setzten bei der werdenden Mutter starke Wehen ein. Es war der Anstoß zu einer Hausgeburt. Ehemann Christoph erkannte sofort den Ernst der Lage und wählte den Notruf. Er landete in Niederösterreich und Notrufexperte Thomas Reinalter nahm das Gespräch entgegen und verifizierte die Einsatzadresse. Die gesamten Einsatzdaten gingen sofort über die Schnittstelle zu den Kollegen in die Wiener Rettungsleitstelle. Dann ging alles sehr schnell, Schritt für Schritt wurde der werdende Vater via Telefon angeleitet.

Mutter und Kind gesund in Spital gebracht

Gleichzeitig wurden von der Wiener Rettungsleitstelle Teams der Berufsrettung zu der Adresse entsandt. Kurze Zeit später kam der kleine Noah auf die Welt. Mutter und Kind wurden gesund und munter ins Krankenhaus gebracht. Bei einem Besuch der Wiener Rettungsleitstelle bedankte sich die Familie Kafka mit den beiden Söhnen Ben und Noah für die Unterstützung, sowie die gute Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Gutes Zusammenspiel der Rettungsleitstellen

“Über unsere Schnittstelle im Einsatzleitsystem werden mehr als 200 Einsätze pro Woche an Wien beziehungsweise von Wien an Niederösterreich übermittelt. Dank der modernen Technik und der guten Zusammenarbeit steht immer der Hilfesuchende im Mittelpunkt.”, so Notruf Niederösterreich-Geschäftsführer Christof Chwojka.

“Die PatientInnen müssen sich keine Gedanken machen, von wo man anruft oder wer den Anruf entgegennimmt. Diese Einsätze sind das perfekte Beispiel, wie gut das Zusammenspiel der Rettungsleitstellen funktioniert”, schildert Patrick Glaninger, Leiter der Wiener Rettungsleitstelle.