Baby starb in Linzer Spital, Haftbefehl gegen Vater

Der Säugling war im vergangenen Herbst in einem Linzer Spital verstorben. Ein Gutachten ergab nun, dass die Hirnschäden Folge von Schütteln war. (Symbolbild)
Der Säugling war im vergangenen Herbst in einem Linzer Spital verstorben. Ein Gutachten ergab nun, dass die Hirnschäden Folge von Schütteln war. (Symbolbild)Bild: Wikipedia
Ein Säugling starb im vergangenen Oktober wegen schwerer Hirnschäden in einem Linzer Spital. Nun ist klar: Das Kind starb durch Gewalteinwirkung.

Lange war nicht restlos klar, was die schweren Hirnschäden des Babys verursacht hatte. Ein neues Gutachten ergab nun jedoch, dass sie das Ergebnis von schweren Misshandlungen waren. Verdächtig ist der Vater des Mädchens, das bei seinem Tod erst drei Monate alt war.

Die Linzer Staatsanwaltschaft hat einen europäischen Haftbefehl gegen den 33-Jährigen erlassen, der aus Pakistan stammt. Das bestätigte eine Sprecher gegenüber "ORF Oberösterreich". Kurz nach dem Tod des Kindes war er nach Ungarn geflohen, wo er bis vor kurzem in Schubhaft saß. Nun dürfte er sich laut Staatsanwaltschaft Linz weiter Richtung Serbien abgesetzt haben.

Ärzte konnten nichts mehr tun

Der drei Monate alte Säugling war im Herbst in lebensbedrohlichem Zustand in ein Linzer Krankenhaus eingeliefert worden. Das Kind wies Einblutungen und massive Schäden im Gehirn auf. Ihm konnte nicht mehr geholfen werden, es starb am 27. Oktober an den Folgen der Verletzungen.

Die Eltern, der nun gesuchte 33-jährige pakistanische Asylwerber und eine 32-jährige gebürtige Rumänin, hatten sich damals gegenseitig beschuldigt, das Baby geschlagen zu haben. (red)

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