Baby- und Männerleiche in der Donau gefunden

In der Donau in Fischamend (Bezirk Wien-Umgebung) ist am Mittwochnachmittag bei Stromkilometer 19,07 ein neugeborenes Mädchen in einem weißen Kunststoffsack tot aufgefunden worden.
Fast zeitgleich entdeckte ein Schiffskapitän in Bayern eine Männerleiche in der Donau.

Eine inzwischen durchgeführte Obduktion des Babys habe keine Anzeichen dafür ergeben, dass es nicht lebensfähig gewesen wäre, teilte das mit den Ermittlungen betraute Landeskriminalamt NÖ am Freitag mit. Der Säugling war noch mit der Nabelschnur mit der Plazenta verbunden. Die Entwicklung des Kindes schien der Obduktion zufolge abgeschlossen gewesen zu sein.

Verletzungen seien nicht festgestellt worden. Eine Todesursache war vorerst nicht bekannt, so das Landeskriminalamt. Labortechnische und chemische Untersuchungen standen noch aus. Das 53 Zentimeter große Mädchen mit dunklen Haaren wog 3,45 Kilo. Als mögliche Todeszeit könnten drei bis sieben Tage vor der Auffindung der Leiche angenommen werden, so die Ermittler. Der weiße Kunststoffsack, in dem sich das tote Neugeborene befand, hat keine Aufschrift. Die Tragegriffe waren verknotet.

Hinweise im Zusammenhang mit dem Fall sind an das Landeskriminalamt Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133/30-3333 erbeten.

Schiffskapitän entdeckte in Bayern Männerleiche in der Donau

Der Kapitän eines Ausflugsschiffes auf der Donau hat am Donnerstag in Vilshofen in Bayern eine Wasserleiche entdeckt. Die deutsche Wasserrettung barg daraufhin den Leichnam eines etwa 25 Jahre alten Mannes, wie die Polizei in Straubing am Freitag mitteilte.

Die Identität des Mannes und die Umstände seines Todes sind den Angaben zufolge völlig unklar. Lediglich einen Badeunfall schloss ein Polizeisprecher aus, da der Mann vollständig bekleidet gewesen sei.
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