Die letzten Monate waren hart für TV-Doktor Dr. Johannes Wimmer und seine Frau: Anfang August wurde bei seiner Tochter ein höchstaggressiver Gehirntumor festgestellt. Die kleine Maximilia hatte erst im Februar das Licht der Welt erblickt. Die Heilungschance: 15 Prozent. "Nach fünf Monaten der Leichtigkeit mit unserem Sonnenschein verbrachten wir die heißesten Wochen des Sommers bibbernd auf der Intensivstation und der Onkologie", erzählt er der "Bild".
Nun die traurige Gewissheit: Maximilia wird sterben. Wann es soweit sein wird, können die Ärzte momentan nicht genau sagen. Es könnte noch vor Weihnachten sein. Wimmer und seine Frau kümmern sich bis dahin zu Hause um ihre Tochter. Besonders schlimm für Wimmer: "Es gibt kein Lachen mehr, keinen Blickkontakt". Was für ihn der größte Glücksmoment ist: "Wenn sie abends auf meiner Brust liegt und plötzlich laut seufzt."
Der TV-Arzt, der unter anderem im NDR und auf YouTube immer wieder Auftritte hat, ist dankbar für alle, die ihm Trost spenden. "Ich habe es mehrfach gesagt und geschrieben, doch kann ich es nicht genug betonen: Danke, für jedes kleine Wort, jedes kleine Lächeln und die vielen Wünsche die uns erreichen. Auch wenn sie den Weg, den wir gehen müssen nicht ändern, so ändern sie doch wie wir ihn gehen", heißt es in seinem Insta-Posting.
In Zukunft will sich der 37-Jährige für Kinder in Not engagieren und anderen Familien Mut machen: "Mut, dass es für jede Art des Trauerns und Angst kleine Kniffe gibt, die einem wieder Halt geben", erklärt er dem Blatt.