Baby zu Tode geschüttelt: Vater vor Gericht

Bild: Fotolia
Ein 23-Jähriger muss sich ab Donnerstag wegen schwerer Kindesmisshandlung mit Todesfolge am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Der Mann soll seine erst zwei Monate alte Tochter so lange geschüttelt haben, bis sie starb.
Ein 23-jähriger Kärntner muss sich ab Donnerstag wegen schwerer Kindesmisshandlung mit Todesfolge am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Der Mann soll seine erst zwei Monate alte Tochter so lange geschüttelt haben, bis sie starb.

Mindestens vier Mal soll der Mann den Brustkorb des Mädchens mit den Händen massiv gequetscht und das Baby immer wieder geschüttelt haben. Im März hat er sie dann so schwer misshandelt, dass das Baby eine Hirnschwellung und schließlich einen Atemstillstand erlitt, so der Vorwurf. Auf dem Weg ins Krankenhaus versuchten die Notärzte noch, sie wieder zu beleben, es starb aber kurz nach der Einlieferung.

Wenige Tage nach dem Tod des Kleinkindes wurde der Kärntner wegen Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr in U-Haft genommen. Ermittlungen gegen die 27-jährige Mutter wurden eingestellt.

Der Prozess ist zumindest auf zwei Tage anberaumt. Bei einer Verurteilung drohen dem Vater bis zu zehn Jahre Haft.

Die sechsjährige Halbschwester des Babys wurde mittlerweile zur Großmutter gebracht. 
Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen