Bachmannpreis: Wer Stefanie Sargnagel ablöst

Vom 5. bis 9. Juli lesen 14 Autoren bei den 41. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt um die Wette. Die Nominierten für den Bachmannpreis.

Stefanie Sargnagel war der Publikumsliebling bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2016. Schon im Vorfeld sorge sie mit ihrer Ankündigung, der Konkurrenz "Ich zerfick' dich" zuflüstern zu wollen, für Medienaufmerksamkeit. Seit Mittwoch sind die Nominierten für 2017 bekannt. Unter 14 Teilnehmern sind fünf Österreicher:

• Verena Dürr

• Karin Peschka

• Ferdinand Schmalz

• Björn Treiber

• John Wray

Internationales Flair bringt John Wray in den Bewerb. Der Autor lebt teilweise in Kärnten, ist aber aus den USA und dort als Nachwuchsautor hochgelobt. Auch Barbi Markovic stammt nicht aus dem deutschsprachigen Raum. Sie ist Serbin. Maxi Obexer ist Italienerin.

Neu ist auch Juror Martin Wiederstein. Er ersetzt Juri Steiner. Insgesamt werden die Autoren von einem siebenköpfigen Team bewertet.

"Glück der Hingerichteten" als Rede

Die 18. Klagenfurter Rede zur Literatur hält der Bachmannpreis-Gewinner von 1995, Franzobel. Sein Text hat den Titel „Das süße Glück der Hirngerichteten".



Alle 14 Autorinnen und Autoren 2017


Jörg-Uwe Albig D

Verena Dürr A

Daniel Goetsch CH/F

Urs Mannhart CH

Barbi Markovic SRB

Gianna Molinari CH

Eckhart Nickel D

Maxi Obexer I

Karin Peschka A

Ferdinand Schmalz A

Noemi Schneider D

Jackie Thomae D

Björn Treber A

John Wray USA/A

Am Abschlusstag, dem Sonntag (9. Juli) werden die Sieger gekürt. 2017 werden fünf Preise verliehen, im Vorjahr waren es noch vier. Ingeborg-Bachmann-Preis (25.000 Euro)

Deutschlandfunk-Preis (12.500 Euro, neu)

KELAG-Preis (10.000 Euro)

3sat-Preis (7.500 Euro)

BKS-Bank Publikumspreis (7.000 Euro, Stadtschreiberstipendium in Klagenfurt)

(lam)

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