Bad voll – Gäste randalieren, Polizei eingeschaltet

Der große Ansturm stellt Freibäder vor Probleme und die Corona-bedingte Begrenzungen verschärfen die Situation. In der Schweiz lagen die Nerven blank.

Vielerorts in der Schweiz stiegen die Temperaturen am Wochenende über 30 Grad. Bei der Hitze zog es viele Personen in die Gartenbäder – so auch in der Region Basel. Doch die Bäder konnten nicht alle unterbringen. So können aufgrund von Corona-Schutzkonzepten nur beschränkt viele Personen eingelassen werden.

Laut Informationen von "20 Minuten" bildete sich gegen Mittag vor dem Gartenbad Bachgraben in Basel eine lange Schlange. Gäste, die bereits im Bad waren, seien per Durchsage darum gebeten worden, wieder zu gehen, damit sich die Wartenden auch abkühlen können.

Simon Thiriet, Sprecher des Erziehungsdepartements, bestätigt die Situation auf Anfrage von "20 Minuten": "Solche Durchsagen kann es durchaus geben, wenn die Bäder an ihre Kapazitätsgrenzen kommen", sagt er.

Zaunkletterer und Polizei

Noch brisanter soll die Situation im Gartenbad St. Jakob gewesen sein. Wie "Onlinereports" berichtet, war ein Teil des Bads wegen eines sportlichen Wettkampfs für Besuchende gesperrt. Die Infrastruktur und das Personal seien überlastet gewesen. Vorübergehende Zutrittssperren führten gar zu Randalen, wie es heißt.

Auch die Corona-Schutzmaßnahmen hätten "nur fraglich gewährleistet" werden können. Als zwei Personen versucht hätten, den Zaun zu überwinden, um in das Bad zu gelangen, habe man gar die Polizei gerufen. Die Baselbieter Polizei, in deren Hoheitsgebiet das Gartenbad liegt, bestätigt die Alarmierung gegenüber der Newsplattform.

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