In Alter Donau ertrunkene Burschen waren Cousins

Bei den beiden Teenagern, die am Donnerstagnachmittag in der Alten Donau tragisch ums Leben gekommen sind, handelte es sich neuen Informationen zufolge um Cousins.
Die Burschen indischer Herkunft lebten in London und wollten in Wien gemeinsam mit ihrem Familien Verwandte besuchen. Wie Angehörige der Opfer laut Polizeisprecher Patrick Mayerhofer angegeben hatten, waren sowohl der 15- als auch der 19-Jährige "sehr schlechte Schwimmer". Das kostete ihnen letztendlich das Leben.

Die beiden Jugendlichen waren am frühen Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr an die Alte Donau gekommen, um dort mit einem gemieteten Elektroboot einen Ausflug zu unternehmen. Auf Höhe des bekannten Gänsehäufels kam es zum tragischen Unglück: Einer der beiden begab sich ins Wasser, begann dann allerdings zu straucheln. Daraufhin wollte der zweite Bursch seinem Cousin helfen und sprang deshalb ebenfalls in die Donau.



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Teenager gingen daraufhin laut Augenzeugen unter. Eine große Suchaktion wurde eingeleitet, die am Abend mit dem traurigen Ergebnis endete, dass beide Jugendlichen nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden konnten.

Stundenlang haben Einsatzkräfte nach den vermissten Jugendlichen gesucht - leider konnten sie nicht mehr gerettet werden:

(red)

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