Layla Saurer (11) stürzte im Linzer Parkbad vom 3er-Turm auf den Beckenrand, verletzte sich schwer. Ein Unbekannter half ihr. Die Mutter sucht nun den Retter.
Dank eines umsichtigen Badegasts kann die Linzer Schülerin jetzt wieder lachen. Vor knapp einer Woche sah das aber noch ganz anders aus.
Nach einem dramatischen Unfall im Linzer Parkbad vergangenen Mittwoch musste die Schülerin sogar eine Nacht auf der Intensivstation verbringen.
Die Geschichte: Zusammen mit ihrem Onkel, ihrer Cousine (7) sowie einer Freundin ging die Schülerin baden, kühlte sich beim Sportbecken ab.
Gegen 18.30 Uhr beschlossen die Mädchen vom Drei-Meter-Turm zu springen. Mit fatalen Folgen. "Ihre Freundin hatte Layla aus Spaß geschubst. Dabei stürzte sie so unglücklich, dass sie mit dem Rücken am Beckenrand aufschlug", so die Mutter Bettina Saurer im Gespräch mit "Heute".
Sie konnte sich selbst nicht mehr aus dem Wasser ziehen, hielt sich mit letzten Kräften am Beckenrand fest. "Es kam plötzlich ein Badegast und zog meine Tochter aus dem Becken. Danach verständigte er den Bademeister", erzählt die Mutter.
Layla war kurz bewusstlos
Danach war er jedoch spurlos verschwunden. Layla, die kurz bewusstlos war, musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden. Sie hatte schwere Prellungen am Rücken erlitten, musste sogar eine Nacht auf der Intensivstation verbringen.
Saurer: "Es war schrecklich. Sie hatte sehr große Schmerzen. Ich wurde angerufen und bin sofort ins Bad gefahren."
Noch am selben Abend startete die Mutter von Layla auf Facebook einen Aufruf, sucht seither verzweifelt den Retter ihrer Tochter. "Wir möchten uns persönlich bedanken. Wäre er nicht da gewesen, wer weiß, was alles passieren hätte können", so die Linzerin.
Der Beitrag wurde mittlerweile mehr als 1.400 Mal geteilt. Auch die gerettete Schülerin meinte auf Facebook: "Ich möchte auch noch einmal Danke sagen an den Mann, dass ich überhaupt noch lebe."
(mip)