Italienischer Triumph in der Steiermark!
Francesco Bagnaia setzt seine "Siegen oder Fliegen"-Serie fort, gewinnt am Sonntag den Großen Preis von Österreich in Spielberg für Ducati. Bagnaia feiert seinen dritten Rennsieg en suite. Der Italiener setzt sich vor Yamaha-Star Fabio Quartararo und Ducati-Kollege Jack Miller durch. Quartararo überholt den Australier erst in der Schlussphase – der Titelverteidiger baut seine WM-Führung damit aus.
Miller darf sich dennoch über ein Podium bei seinem künftigen Heim-Grand-Prix freuen. Er wechselt bekanntlich kommendes Jahr zum rot-weiß-roten Rennstall KTM, ist schon jetzt am Red-Bull-Ring einer der beliebtesten Athleten im Feld.
Nach zwei Heimsiegen in Serie (Miguel Oliveira, Brad Binder) muss sich KTM dieses Jahr mit dem siebenten Platz von Binder zufrieden geben.
Bagnaia: "Ich bin sehr glücklich. Ich musste heute sehr schlau sein. Ich habe versucht, sehr konstante Rundenzeiten zu fahren. Ich musste ganz ruhig bleiben. Wir haben einen super Job gemacht."
Quartararo: "Das war eine der besten Fahrten meines Lebens. Aber es ist so schwierig. Ich muss mich so ans Limit pushen. Quasi jede Runde wie eine Qualifying-Runde." Der Franzose liegt mit 200 WM-Punkten an der Spitze, hat nun 32 Zähler Vorsprung auf Aleix Espargaro, 44 auf Bagnaia.
Im Vorjahr sorgte noch ein heftiger Crash für Negativ-Schlagzeilen in Spielberg: