Bahnhofs-Killer: "Eyerus hat mir verziehen"

Nach dem Mord am Hauptbahnhof musste sich Eyob E. nun dem Haftrichter stellen. Der Tatverdächtige behauptet bei seinem wirren Auftritt, seine Schwester habe ihm verziehen.
Sein Auftritt in Wien: kurz und schmerzvoll wirr. Eyob E. musste sich nach der fürchterlichen Bluttat am Wiener Hauptbahnhof nun am "Landl" dem Haftrichter stellen. Wie berichtet, wird dem Koch vorgeworfen, seine Schwester mit neun Messerstichen getötet zu haben.

"Aber sie hat mir das verziehen", ist er sich sicher. Der 23-Jährige würde also gerne sein Geständnis unterschreiben und dann rasch heim nach Spanien reisen, um wieder kochen zu können. Seine Anwältin Astrid Wagner zu "Heute": "Er ist sich leider Gottes der Tragweite seiner Situation nicht bewusst und psychisch hochgradig auffällig."

Wenn er schon nicht gleich enthaftet werden könne, dann möchte er zumindest vom Sonder-Häf'n Göllersdorf (NÖ) zurück in die Justizanstalt Josefstadt, so der Sixpack-Spanier. "In dem Gefängnis, in dem ich jetzt bin, geben sie mir Anabolika", vermutet er. "Daher verweigert er häufig die Einnahme der so wichtigen Medikamente", schildert Wagner. Eyob E. bleibt weiter in U-Haft. Für ihn gilt die Unschuldsvermutug. (coi)

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