Bald 100 Millionen Euro Hochwasser-Schaden

Das Horror-Wetter reißt nicht ab: In der Nacht auf Montag kam es erneut zu Überflutungen und Murenabgängen. 1500 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen. Besonders betroffen waren die Bezirke Zwettl, Horn und Hollabrunn. Insgesamt schätzen Experten den Schaden auf bald 100 Millionen Euro.
Sturmböen mit Tempo 100, Hagel, Starkregen: Niederösterreich wurde in der Nacht auf Montag erneut von einem Unwetter heimgesucht. Im ganzen Land halfen 1500 Mann von 119 Feuerwehren bei Aufräumarbeiten, pumpten überflutete Keller aus. Im Bezirk Zwettl setzten Blitzschläge zwei Dächer in Brand. Auch in einem Wald brach Feuer aus. Durch massiven Regen und rasches Eingreifen der Helfer konnten die Flammen aber jeweils rasch unter Kontrolle gebracht werden.

In Ziersdorf (Bezirk Hollabrunn) kam es durch einen Blitz zu einem Wohnungsbrand, in Wallsee (Bezirk Amstetten) wurde ein Transformator beschädigt. Er musste abgeschaltet werden. Ebenfalls in Wallsee verlor eine italienische Familie auf dem Donau-Radweg die Orientierung, rief via Handy um Hilfe. Die zwei Erwachsenen und zwei Kinder wurden in Sicherheit gebracht. Mittlerweile richteten die Unwetter in diesem Sommer bereits einen Schaden von knapp 100 Millionen Euro an.

Stefan Gotschacher
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