Baldwins Allen-Promo empört "Blackout Tuesday"-Kämpfer

Hollywood-Schauspieler Alec Baldwin legt sich mit der "Blackout Tuesday"-Bewegung an und verteidigt seine Social-Media-Postings.
Hollywood-Schauspieler Alec Baldwin legt sich mit der "Blackout Tuesday"-Bewegung an und verteidigt seine Social-Media-Postings.picturedesk.com
Während viele Promis ihre Social-Media-Profile aus Solidarität schwarz färbten, bewarb Alec Baldwin sein Interview mit Woody Allen. Das sorgt für Zündstoff, auf beiden Seiten.

Eigentlich reißt der sonst so beliebte US-Schauspieler Alec Baldwin (62) sein Publikum in der TV-Show "Saturday Night Live" mit seinen kongenialen Donald-Trump-Imitationen zu Lachstürmen hin. Doch für seine letzten Instagram-Postings ging ein regelrechter Shitstorm auf den Hollywoodstar nieder: Ausgerechnet am "Blackout Tuesday", an dem unzählige Prominente aus Solidarität ihre Social-Media-Profile schwarz färbten, rührte Baldwin die Werbetrommel für sein Podcast-Interview mit Woody Allen (84).

* * * Hollywood-Star ALEC BALDWIN und seine Frau HILARIA BALDWIN* * *

Hollywood-Darling erntet Shitstorm

Baldwins Follower sind empört. Nicht nur, dass gegen Allen schwere Missbrauchsvorwürfe erhoben werden und er sich im Kreuzfeuer der #MeToo-Debatte befindet, sie verstehen auch nicht, warum sich Baldwin ausgerechnet den Protest-Tag für seine Promo ausgesucht hat. "Was stimmt verdammt nicht mit dir?" wollen sie in ihren Kommentaren wissen und zeigen ihm den digitalen Mittelfinger: "Von allen Leuten hebst du ihn hervor?"

Trotz scharfer Kritik feuert Alec Baldwin lautstark zurück und verteidigt seine Postings: "Ich hatte keine Ahnung davon", schreibt er. "Das professionelle Leben einiger muss weitergehen und kann nicht nach Lust und Laune der Politcal Correctness auf Eis gelegt werden." Damit bezieht er sich auf die unzähligen Einträge seiner Showbiz-Kollegen, die ihre gestrigen Statements mit dem Hashtag #theshowmustbepaused ("Die Show muss pausieren") kennzeichneten. 

Seinen Standpunkt im Fall von Woody Allen macht er außerdem klar: "Ich glaube, dass Allen unschuldig ist. Das ist mein Recht", bekräftigt er. In der Vergangenheit spielte Baldwin bereits in drei Filmen des kontroversen Regisseurs und Autors mit: "Alice" (1990), "To Rome With Love" (2012) und "Blue Jasmine" (2013).

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