Nach dem Auftaktsieg der Skandinavierinnen in der Österreich-Gruppe A beschwerten sich gleich mehrere Spielerinnen über die Spielgeräte. Die Bälle waren nicht gut genug aufgepumpt.
"Es war nicht viel Luft in den Bällen. In ziemlich vielen sogar. Wenn man gegen den Ball getreten hat, dann hat sich der fast tot angefühlt", erzählte die norwegische Teamkapitänin Maren Mjelde im norwegischen Fernsehen.
Ada Hegerberg meinte mit Blick auf das Spielgerät verwundert: "Die waren ein bisschen weich. Auf jeden Fall die ersten beiden." Als sie in der 20. Minute einen Eckball schießen wollte, warf die 26-Jährige einen offensichtlich zu weich aufgepumpten Ball verwundert zur Seite. "Wir haben um einen Ball gebeten, mit dem man normal Fußball spielen kann", ergänzte Hegerberg. Auch die zunächst gereichten Ersatzbälle waren nicht ausreichend aufgepumpt gewesen, berichteten die Norwegerinnen. Das änderte sich erst während des Spiels.
Trotz der Ball-Probleme feierten die Norwegerinnen einen nie gefährdeten 4:1-Erfolg. Julie Blakstad (10.), Frida Maanum (13.), Caroline Hansen per Elfer (31.) und Guro Reiten (54.) trafen für die Skandinavierinnen, Julie Nelson gelang in der 49. Minute der Ehrentreffer der Nordirinnen.
Norwegen und Nordirland sind die beiden weiteren Gegner des ÖFB-Frauenteams. Am Montag muss gegen die Britinnen ein Sieg her, um sich ein Aufstiegs-Finale gegen Norwegen am kommenden Freitag (21 Uhr) zu erarbeiten.