Bandidos und Hells Angels vereint auf Jadens Begräbnis

Bild: dpa/Archivbild
Am Donnerstag nehmen beim Begräbnis des ermordeten Jaden in Herten, einem Nachbarort von Herne, Freunde und Familie Abschied von dem Neunjährigen. Aber auch zahlreiche Rocker- und Bikergruppierungen fanden sich am Friedhof ein. Die eigentlich verfeindeten und sich brutal attackierenden Klubs Bandidos und Hells Angels zeigten vor Ort Einigkeit. Das Mordopfer war der Sohn eines Essener Bandidos-Mitglieds.
Am Donnerstag nehmen beim Begräbnis in Herten, einem Nachbarort von Herne, Freunde und Familie Abschied von dem Neunjährigen. Aber auch zahlreiche Rocker- und Bikergruppierungen fanden sich am Friedhof ein. Die eigentlich verfeindeten und sich brutal attackierenden Klubs Bandidos und Hells Angels zeigten vor Ort Einigkeit. Das Mordopfer war der Sohn eines Essener Bandidos-Mitglieds.

Bis zu 1.000 Trauergäste waren zur Beisetzung am Waldfriedhof nahe des Elternhauses von Jaden angereist - am Friedhof hatten laut "Spiegel" seit drei Jahren keine Beerdigungen mehr stattgefunden. Vor dem Eingang zeigte sich, dass ein Großteil der Trauergäste nicht aus Familie und Freunden, sondern aus Rockern, vor allem Bandidos, bestand. Die Hells Angels hatten bereits im Vorfeld angekündigt, ebenfalls Mitglieder zu schicken.

Der 19-jährige Marcel H., der sich nach einer Großfahndung der Polizei stellte, hatte gestanden, Jaden ermordet zu haben. Auch einen 22-jährigen Bekannten hat er laut eigener Aussage ermordet. Den beiden Mordopfern zu Ehren hatte am Mittwoch ein Trauergottesdienst in Herne stattgefunden - auch hier waren Hunderte Menschen zum Gedenken erschienen.

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