In Nigerias Bundesstaat Plateau haben sogenannte Banditen einen Hinterhalt auf patrouillierende Soldaten verübt. Bei dem Angriff am Samstag wurden zwölf Sicherheitskräfte und acht weitere Menschen getötet.
Nach dem Überfall auf die Patrouille griffen die bewaffneten Männer ein nahe gelegenes Dorf an. Dort plünderten sie Häuser und stahlen Vieh, wie eine örtliche Hilfsorganisation mitteilte.
In weiten Teilen Nigerias sind seit Jahren als Banditen bekannte Banden aktiv. Sie überfallen Dörfer, entführen Menschen für Lösegeld und brennen Häuser nieder. Behörden und Experten zufolge arbeiten diese bewaffneten Gruppen vermehrt mit dschihadistischen Milizen zusammen.
Die nigerianische Armee hat ihre Einsätze gegen bewaffnete Banditen und Dschihadisten zuletzt verschärft. Im Nordosten des Landes verbreiten überdies die Islamistenmiliz Boko Haram und die rivalisierende Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Westafrika (ISWAP) Angst und Schrecken.