Banken erhöhten ihre Gebühren um bis zu 184 Prozent

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Laut AK Wien haben acht von zwölf Banken Preise für Dienstleistungen im Jahresabstand um 20 bis 184 Prozent erhöht! Nur vier (ING DiBa, Volksbank Wien, WSK Bank und Santander Consumer Bank) verzichteten darauf.

"Spesenkaiser" ist laut Studie die Bawag. Die führte nicht nur zwei Positionen neu ein (Lastschriftauftrag am Schalter, 3,90 Euro; SB-Kontoauszug, 0,39 Euro), sondern verteuerte auch Überweisungen am Schalter und Bareinzahlungen aufs eigene Konto um 184 Prozent auf 2,90 Euro.

Weitere auffällige Sprünge: Bei der Bank Austria kostet eine Barüberweisung am Schalter (Zahlschein) nun zwischen 6 und 6,50 Euro (bis zu + 28 Prozent). Die Easybank verlangt fürs erste Mahnschreiben 40 statt 30 Euro (+33 Prozent), die Erste Bank verteuerte die Liegenschaftsschätzung um 25 Prozent auf 350 Euro.

Was der Test noch zeigt: Der Durchschnittspreis fürs Gehaltskonto liegt nunmehr bei 108,5 Euro (2015: 88,1 Euro). Und trotz kaum messbarer Habenzinsen kassieren Banken weiter Überziehungszinsen von rund 10 Prozent.

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