Banken müssen EU 485 Millionen Euro Strafe zahlen

Bild: Reuters

Nachdem Skandal um manipulierte Euribor-Zinssätze müssen nun drei Banken insgesamt 485 Millionen Strafe zahlen, hat die EU-Kommission am Mittwoch beschlossen.

 
Der größten Anteil der Strafe entfiel auf das US-Geldinstitut JP Morgan Chase mit 337,2 Millionen Euro. Die französische Credit Agricole muss 114,65 und die britische HSBC 33,6 Millionen Euro hinblättern. Angesichts dessen, dass Milliardenkredite von den Euribor-Zinssätzen abhängig sind, wirken diese Strafzahlungen relativ winzig.

Andere Banken, darunter die Deutsche Bank, die Royal Bank of Scotland oder die niederländische Rabobank hatten sich bereits 2013 zu freiwilligen Schadenersatzzahlungen in Europa und den USA bereit erklärt - teilweise in Milliardenhöhe. 

Der Skandal war 2011 durch Ermittlungen bei der Royal Bank of Scotland aufgekommen. Die Banken hatten jahrelang den europäischen Leitzinssatz Euribor zu ihren Gunsten und zum Nachteil von Kreditnehmern - Unternehmen, Privatpersonen, Gemeinden - manipuliert.

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