Bankomat gesprengt: Acht Jahre Haft für Bandenchef

Mehrere Geldautomaten hatte eine rumänische Bande in die Luft gejagt, erst gestern, also Jahre nach den Taten, stand endlich der Capo der Bande vor Gericht.

Professionell war eine rumänische Bande zwischen 2010 und 2014 in NÖ und in Teilen von Europa vorgegangen: In Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling) sprengten sie mit einem Gasgemisch einen Bankomaten, meterweit flogen die Teile durch die Luft. Bei Wr. Neustadt blieb es beim Versuch.

Nach einem Coup in Frankreich (die Bande soll mindestens vier Geräte in Frankreich und Deutschland gesprengt haben) wurde die Bande im Oktober 2014 geschnappt. Auch der Fluchtwagen (war stets ein Audi A6) wurde sichergestellt.

Schadenssumme mehrere Hunderttausend Euro

Am gestrigen Donnerstag stand Radu L. (er hatte auch viele Aliasnamen) in Wr. Neustadt vor Gericht. Schadensumme: mehrere Hundertausend Euro. Das Urteil (nicht rechtskräftig): acht Jahre Haft wegen schweren, gewerbsmäßigen Diebstahls durch Einbruch, begangen im Rahmen einer kriminellen Vereinigung. Von seinem Hauptkomplizen fehlt (wie auch von den anderen Mittätern) jede Spur. Der Hauptkomplize war in Deutschland aus der Haft entlassen worden und verschwand dann von der Bildfläche. (Lie)

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