Bankomat-Sprenger von St. Pölten bleiben in Haft

Ein rumänisches Quartett ist nach einer Bankomat-Sprengung im Veranstaltungszentrum (VAZ) St. Pölten in Haft genommen worden.
Den Männern wurden mehrere Eigentumsdelikte nachgewiesen worden. Tatorte befänden sich nicht nur in Niederösterreich, sondern auch in anderen Bundesländern. DNA-Abgleiche und die Auswertung von Spuren werden aber wohl noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Die vier rumänischen Staatsbürger hatten am Donnerstag kurz nach 3 Uhr Früh den Bankomat im Foyer des Veranstaltungszentrums (VAZ) in St. Pölten gesprengt. Sie wurden nur wenig später auf der Flucht gefasst.

Inhaftiert wurden die vier Bankomat-Sprengung von St. Pölten in Korneuburg. Die dortige Staatsanwaltschaft hat gegen die Gruppe bereits Ermittlungen geführt. Ob das Quartett auch für weitere Taten im Zusammenhang mit Bankomaten verantwortlich sein könnte, war vorerst nicht bekannt.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In der Nacht auf 27. Oktober wurde in einer Bank in Seefeld-Kadolz (Bezirk Hollabrunn) ein Geldausgabegerät mit einem Fahrzeug herausgerissen. Laut damaligen Polizeiangaben waren "mindestens vier Täter am Werk". Am 8. September in den frühen Morgenstunden verübten Maskierte einen Einbruch in einen Supermarkt in Mistelbach und schnitten einen Bankomaten auf. Das Trio stahl Bargeld und entkam. In der Nacht auf 23. August wurde in Traismauer (Bezirk St. Pölten-Land) ein Bankomat gesprengt und die Geldkassette gestohlen. Am 19. Mai wurde in den frühen Morgenstunden ein Supermarkt in Hollabrunn heimgesucht und ein Geldgerät vermutlich mithilfe eines Fahrzeugs aus der Verankerung gerissen. (wes)

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