Sie finden, stehlen oder rauben die Bankomatkarten ihrer Opfer, räumen dann ihre Konten leer! 363 Mal passierte das im vergangenen Jahr alleine in Wien, ein Plus von 25 Prozent gegenüber 2011. Auch aktuell fahndet die Polizei nach mehreren Verdächtigen.
Bis ihre Opfer den Verlust der Bankomatkarte bemerken, ist es oft schon zu spät: Täglich wurde 2012 in Wien ein Fall von "Bereicherung durch entfremdete Geldausgabe-, Kredit- oder Tankkarten" angezeigt, 2011 waren es "nur" 291 Fälle. Österreichweit verzeichnete die Polizei vergangenes Jahr 787 Anzeigen (2011: 715).
"Die Täter beobachten potenzielle Opfer bereits beim Abheben, schauen ihnen über die Schulter, um den Code zu eruieren. Dann begehen Sie einen Diebstahl oder Raub", erklärt Silvia Strasser, Pressesprecherin des Bundeskriminalamts, die beliebteste Vorgehensweise. Aktuell fahndet die Polizei auch nach diesen Männern (Bild oben), die so tausende Euro erbeutetet haben sollen.