Niederösterreich

Bankräuber flüchtete nach Coup mit Rad nach Tschechien

Nach dem Bankraub am Dienstag in Laa an der Thaya gab die Polizei Details bekannt: Der mutmaßliche Täter dürfte mit dem Fahrrad geflüchtet sein.
03.11.2021, 10:22

Gerade einmal eine halbe Stunde dauerte die Flucht eines mutmaßlichen Bankräubers am Dienstag in Laa an der Thaya (Bezirk Mistelbach). Wie berichtet hatte der vorerst unbekannte, mit Kapuzenjacke und Mund-Nasen-Schutz maskierte und Faustfeuerwaffe bewaffnete Täter gegen 11:50 Uhr die Raika überfallen.

Nachdem er ein Kundengespräch abgewartet hatte, bedrohte er den 60-jährigen Angestellten und forderte Bargeld. Nachdem ihm dieser Geld in noch unbekannter Höhe übergeben hatte, stopfte er das Geld in eine mitgebrachte Tasche und flüchtete aus der Bank. Der 60-Jährige wurde nicht verletzt, erlitt aber einen schweren Schock.

Rasche Festnahme

Sofort eingeleitete Ermittlungen und eine Alarmfahndung ergaben, dass der Täter wahrscheinlich mit einem Fahrrad in Richtung tschechische Grenze geflüchtet sein dürfte. Daraufhin wurden die tschechischen Polizeibehörden informiert und in die Fahndungsmaßnahmen eingebunden.

Und tatsächlich: Schon um 12:20 Uhr stoppte die tschechische Polizei einen 41-jährigen Slowaken. Der Mann wurde festgenommen. Dabei konnten auch die Raubbeute, die Tatwaffe und die Tatbekleidung aufgefunden werden.
Die Erhebungen zu den Hintergründen der Tat werden fortgesetzt. Wie berichtet war dieselbe Raika-Filiale erst 2020 überfallen worden. Der Täter von damals ist noch flüchtig. Möglicherweise könnte der Slowake also für beide Überfälle verantwortlich sein.

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