Ein Simmeringer (45) fuhr Montagfrüh auf einem gestohlenen Tretroller vor. Sein Ziel war, eine Bankfiliale in seinem Heimatbezirk zu überfallen. Das Fluchtfahrzeug benötigte er jedoch nicht mehr, denn der patscherte Mann kam zu früh und verriet sich durch seine Nervosität selbst.
Der Frühpensionist hatte scheinbar nicht die Öffnungszeiten gelesen, bevor er zur Tat schreiten wollte. Als der Verdächtige um 8.45 Uhr mit Kapuzenpullover maskiert und einer Pistole im Hosenbund das Foyer der Bank in der Simmeringer Hauptstraße betrat, blieb ihm der Zugang zu den Schaltern verwehrt.
Daraufhin versteckte der Wiener seine Waffe unter im Foyer liegenden Zeitungen und ging laut Polizei "nervös hin und her". Offenbar wollte er warten, bis die Filiale öffnet.
Zeugen beobachteten den Verdächtigen und riefen in der Zwischenzeit die Polizei. Beamte konnten den Mann noch vor Ort festnehmen. Der Beschuldigte schwieg in der ersten Befragung.