Banksy-Graffiti in Flüchtlingslager zeigt Steve Jobs

Der sogenannte "Dschungel" in Calais gilt als eines der berüchtigsten Flüchtlingslager Europas. Tausende Menschen warten hier auf ihre Chance, über den Ärmelkanal nach England zu gelangen. Und genau hier hat der berühmte Street-Art-Künstler Banksy ein Graffiti von Apple-Mastermind Steve Jobs an eine Wand gezaubert. Jobs war Sohn eines syrischen Migranten.
Der sogenannte "Dschungel" in Calais gilt als eines der berüchtigsten Flüchtlingslager Europas. Tausende Menschen warten hier auf ihre Chance, über den Ärmelkanal nach England zu gelangen. Und genau hier hat der berühmte Street-Art-Künstler Banksy ein Graffiti von Apple-Mastermind Steve Jobs an eine Wand gezaubert. Jobs war Sohn eines syrischen Migranten.

Das Bild an einer Mauer in einem zeigt den im Jahr 2011 verstorbenen Jobs mit einem Apple-Computer unter dem Arm und einem schwarzen Müllsack um die Schultern geworfen. Es zeigt die IT-Legende auf der Flucht.

In der Stadt Calais hat Banksy ein Graffiti mit dem Titel "We're not in the same boat" gefertigt. Es stellt ein Schlauchboot voller Flüchtlinge dar, die verzweifelt auf eine in der Ferne befindliche Jacht zupaddlen. 

Sohn eines syrischen Migranten

In einem raren Statement äußerte sich Banksy zu seiner Aktion: "Wir werden oft dazu gebracht zu glauben, Migration belastet die Ressourcen eines Landes, aber Steve Jobs war Sohn eines syrischen Migranten. Apple ist das profitabelste Unternehmen der Welt - und existiert nur, weil ein junger Mann aus Homs reingelassen wurde".

Der Vater von Steve Jobs, Abdulfattah Jandali, war nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA emigriert. 
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