Häupl-Ehefrau stellt Ambulanzen in Spitälern neu auf

Barbara Hörnlein und Michael Häupl
Barbara Hörnlein und Michael HäuplStarpix / picturedesk.com
Barbara Hörnlein, Spitalsärztin und Ehefrau von Ex-Bürgermeister Michael Häupl, leitet die geplante Umsetzung der Erstversorgungsambulanzen.

Die prominente Ärztin Barbara Hörnlein ist zurück in den Gemeindespitälern. Die Ehefrau von Michael Häupl kümmert sich im Wiener Gesundheitsverbund (Wigev) seit Oktober um die geplante Neuaufstellung der Erstversorgungsambulanzen, bestätigte ein Sprecher entsprechende "Kurier"-Informationen.

Die Internistin Hörnlein war Ärztliche Direktorin des Wilhelminenspitals (heute: Klinik Ottakring) und des Otto-Wagner-Spitals (heute: Klinik Penzing), bis sie 2016 als Ärztliche Direktorin in die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) wechselte. Nach der Kassenfusion war sie in der ÖGK ebenfalls für den Chefärztlichen Dienst tätig.

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Die Errichtung der Erstversorgungsambulanzen (EVA) wurde Anfang 2019 bei der SPÖ-Klubklausur im burgenländischen Frauenkirchen beschlossen. Sie dienen als erste Anlaufstelle für all jene Patienten, die selbstständig ins Krankenhaus kommen.

Umsetzung läuft nur schleppend

Die Ärzte in den EVA führen die Erstversorgung durch und entscheiden, ob der Patient eine weitere Behandlung in der eigentlichen Notfallambulanz benötigt oder nicht doch besser bei einem niedergelassenen Arzt aufgehoben ist.

Mit dieser Vorgehensweise möchte man für Entlastung sorgen. Damit werde verhindert, dass die Notfallambulanzen von Patienten mit leichteren Beschwerden überrannt werden, die auch der Hausarzt behandeln kann. Bisher läuft die Umsetzung eher schleppend. Bis dato gibt es nur ein Pilotprojekt in der Klinik Hietzing. Und auch dieses konnte mangels ausreichender Erfahrungswerte noch nicht evaluiert werden.

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