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Barca droht nach Gehalts-Hammer ein Notverkauf

Ein schwerer Schlag für den FC Barcelona. Das Gehalts-Budget der Katalanen wurde drastisch herabgesetzt. Muss sogar ein Star verkauft werden? 
Sport Heute
15.09.2023, 17:02
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Sportlich läuft es für Barcelona nach Wunsch. Die Katalanen eroberten in der abgelaufenen Saison den spanischen Meistertitel zurück, sind aktuell zwei Zähler hinter dem Erzrivalen Real Madrid in der Meisterschaft Dritter. 

Nun veröffentlichte die spanische Liga jedoch die Gehaltsdeckelung aller Klubs. Und die brachte eine drastische Senkung des Barcelona-Budgets mit sich. Vor einem halben Jahr wurde die Summe, die die Katalanen für Spielergehälter ausgeben dürfen, auf 648,4 Millionen Euro festgesetzt. In der nun veröffentlichten Tabelle liegt das Budget der "Blaugrana" nur noch bei 270 Millionen Euro – weniger als die Hälfte. 

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Gehalts-Grenze stark gesenkt

Wie eklatant die Senkung ist, zeigt auch ein Blick auf Real. Der Klub von ÖFB-Legionär David Alaba darf seinen Spielern 457,5 Millionen Euro an Gehältern zahlen. In Spanien werden von der Liga für jeden Klub individuelle Gehalts-Grenzen festgelegt. Diese Summen richten sich nach den Einnahmen, aber auch nach den Ausgaben und Schulden der Klubs. Und Barca sitzt nach wie vor auf hohen Verbindlichkeiten. 

Barcelona konnte zwar mit Sergio Busquets, Jordi Alba und Ousmane Dembele teure Stars von der Gehaltsliste streichen, nahm gleichzeitig aber auch Ilkay Gündogan, Joao Felix oder Joao Cancelo unter Vertrag. 

Muss ein Star gehen?

Allerdings soll die Reduzierung des Gehaltsbudgets vor allem auf eine fehlende Zahlung in der Höhe von 60 Millionen Euro zurückgehen. Barca verkaufte 9,8 Prozent an der Medienproduktionsfirma "Barca Vision" an die LIBERO football finance AG und einen zyprischen Investor. Bisher ist das Geld an die Katalanen aber noch nicht geflossen. 

Nun müssen die Katalanen handeln, denn aktuell sollen sich die Gehaltsausgaben des spanischen Meisters auf 405 Millionen Euro belaufen. Die Katalanen könnten gezwungen sein, im Jänner einen Notverkauf zu tätigen. "Wenn sie einen Star verkaufen, wäre das vielleicht ein richtiger Schritt für sie", so der Liga-Boss Javier Tebas. 

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