ZDF-Trödelsendung

"Bares für Rares": Verkäuferin bricht die Regeln

Eine junge Verkäuferin kommt mit Omas Erbstücken zu "Bares für Rares". Dann wird sie sentimental – und begeht einen Regelbruch.
06.11.2026, 15:03
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Barbara Hannesen aus Detmold und ihre zukünftige Schwiegerenkelin Charlotte Eichmann aus Paderborn kommen mit wertvollen Erbstücken zu "Bares für Rares". Sie wollen eine Brosche und einen Ring verkaufen, die Barbara von ihrer Oma geerbt hat.

Die Schmuckstücke haben eine lange Geschichte: Ursprünglich wurden sie 1870 als Ohrringe aus 585er-Gold gefertigt. In den 1880er-Jahren wurden sie dann zu einer Brosche und einem Ring umgearbeitet. Expertin Wendela Horz schätzt den Wert auf 800 Euro – weit weniger als die 4500 Euro, die ein Goldschmied zuvor angegeben hatte.

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Wie tag24.de berichtet, wird es im Händlerraum spannend: Es werden 820 Euro geboten. Doch dann wird Charlotte sentimental. "Ich glaube, Sie möchten das gar nicht verkaufen", stellt Händlerin Elisabeth Nüdling fest – und hat damit recht.

Schmuck geht zurück nach Hause

Charlotte entscheidet sich gegen den Verkauf und nimmt die beiden Erbstücke wieder mit nach Hause. Das stellt jedoch einen Regelbruch dar: Sie hatte sich zuvor bereit erklärt, den Schmuck auch für 800 Euro herzugeben.

Am Ende siegt also die Sentimentalität über das Geschäft. Die emotionale Bindung an Omas Erbstücke war offenbar stärker als das Interesse am Geld.

red, 06.11.2026, 15:03