Es geht um Teddy

"Bares"-Verkäuferin bricht 3.000-Euro-Deal einfach ab

Ein fast 100 Jahre alter Teddybär sorgt bei "Bares für Rares" für große Augen.
Die Expertise verspricht eine Summe von bis zu 3000 Euro.
Heute Entertainment
24.07.2026, 21:48
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Mareike reist mit einem ganz besonderen Erbstück zu "Bares für Rares". Im Gepäck hat sie einen alten Teddybären ihrer Großmutter, der über Jahrzehnte ein treuer Begleiter war. Eigentlich soll der geliebte Kuschelbär nun verkauft werden. Doch ihre Oma hat eine klare Vorstellung: Rund 3000 Euro sollte der Teddy einbringen.

Schon Moderator Horst Lichter (64) erkennt sofort, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Stofftier handelt. "Oh, das ist ein ganz alter!", staunt er, als er den Bären auf seinem Tresen entdeckt. Mareike erklärt, dass ihre Großmutter den Teddy einst als kleines Mädchen von ihrem Vater geschenkt bekommen habe. Die deutlichen Gebrauchsspuren seien kein Makel, sondern ein Zeichen der Liebe. "Sie hat ihn sehr geliebt", erzählt sie.

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Zu wenig Geld?

Expertin Annika Raßbach nimmt das Kuscheltier genauer unter die Lupe und entdeckt schnell das entscheidende Detail: den berühmten Knopf im Ohr. Es handelt sich um einen echten Steiff-Teddy. Das historische Stück besteht aus hochwertigem Mohair-Plüsch und stammt laut Einschätzung der Expertin aus der Zeit zwischen 1922 und 1925.

Als Horst Lichter erfährt, dass der Teddy rund 100 Jahre alt ist, kommt er aus dem Staunen kaum heraus. Noch größer werden die Augen bei der Wertschätzung. Denn Annika Raßbach bestätigt tatsächlich den Wunschpreis der Familie und schätzt den Wert auf 2500 bis 3.000 Euro.

Mit dieser Summe im Rücken geht Mareike in den Händlerraum. Dort sorgt der alte Teddy sofort für Begeisterung. Julian Schmitz-Avila (39) möchte sogar den Brummmechanismus testen, wird aber von Friedrich Häusser (73) gebremst: "Julian, nicht so doll, der Kopf ist nicht so fest."

Doch die große Euphorie schlägt zunächst nicht in hohe Gebote um. Wolfgang Pauritsch startet mit gerade einmal 100 Euro. Auch danach steigen die Angebote nur langsam. Mareike wirkt zunehmend enttäuscht.

Als Sarah Schreiber (39) nachfragt und die Händler erfahren, dass die Expertise bei bis zu 3.000 Euro liegt, kommt Bewegung in die Auktion. Die Verkäuferin macht ihre Schmerzgrenze klar: "Mit 2.800 Euro würde ich auch noch gehen." Doch mehr als 2.300 Euro möchte am Ende niemand bezahlen.

Dann fällt die überraschende Entscheidung: Mareike bricht die Auktion ab. Trotz eines hohen Angebots nimmt sie den Teddy wieder mit nach Hause. Der Grund ist emotional: "Ich glaube, meine Oma ist dann zu traurig", erklärt sie.

Der wertvolle Steiff-Bär bleibt damit vorerst in Familienbesitz.

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