1:2 gegen zehn Salzburger! Rapid fuhr wieder einmal mit leeren Händen aus Salzburg auf der Westautobahn Richtung Wien. In der Red-Bull Arena warten die Hütteldorfer seit August 2015 auf einen Sieg. 16 Ligaspiele ist man gegen die "Bullen" bereits ohne Dreier.
Nach dem verloren Cup-Finale hat Rapid-Trainer Zoran Barisic Platz vier als neues Ziel ausgegeben. Aktuell liegen die Grün-Weißen zwei Punkte vor den Austrias aus Wien und Klagenfurt. Trotz der Niederlage wirkte Barisic in Salzburg nach Spielende nicht unzufrieden.
"Wir haben alles reingelegt in das Spiel, waren kampfbetont, leidenschaftlich, haben uns nicht versteckt, immer versucht, nach vorne zu spielen, initiativ zu sein. Hut ab. Ich bin gar nicht so unzufrieden, was die Leistung betrifft", sagte er. "So können wir uns öfter präsentieren."
Was ihn stolz machte, war die Tatsache, dass seine Spieler nach dem verlorenen Cup-Finale den Kopf nicht in den Sand gesteckt haben: "Das haben uns viele nicht zugetraut."
Im Kampf um Platz vier stimmt den Rapid-Trainer einiges positiv: "Dass wir aufstehen können. Dass wir uns nach dem Cup-Finale in Salzburg gegen die beste Mannschaft in Österreich so präsentieren. Das stimmt mich positiv."
Bereits am Sonntag steigt der nächste Schlager, das Derby gegen die Austria in Favoriten: "Jetzt haben wir das Derby vor der Brust und größer kann die Motivation nicht sein für beide Mannschaften. Ich erwarte mir wieder ein sehr spannendes Spiel."