Barisic: "Rapid war das Wunschlos aller anderen Klubs"

Rapid-Geschäftsführer Zoran Barisic
Rapid-Geschäftsführer Zoran BarisicGepa
Rapid trifft in der Champions-League-Quali auf Gent. Mit dem Los sind die Hütteldorfer nicht unzufrieden.

Zwei Hürden muss Rapid noch nehmen, um den Einzug in die lukrative Gruppenphase der Champions League zu schaffen. Die erste ist der belgische Vizemeister KAA Gent. Das ergab die Auslosung am Montag in Nyon (Hier könnt ihr den Live-Ticker nachlesen).

Die Partie steigt am 15. oder 16. September auswärts in der Gehelamco Arena. Fans sind nach wie vor nicht erlaubt.

Rapid hätte auch Benfica Lissabon oder Dynamo Kiew ziehen können. Sportdirektor Zoran Barisic meint: "Wir nehmen es so, wie es ist. Benfica hätte ich nicht gerne gehabt. So ist es Gent geworden, auswärts. Rapid war sicher das Wunschlos aller Klubs."

Die Belgier starteten mit drei Niederlagen und nur einem Sieg in die Meisterschaft, bereits nach Runde zwei tauschte man den Trainer aus. "Ich glaube, mit dem nötigen Mut kann in einem Spiel alles passieren. Es ist etwas möglich. Wir fahren sicher auf keine Sightseeing-Tour. Wir wollen weiterkommen. Aber Favorit sind wir sicher nicht, die Jungs können befreit aufspielen", sagt Barisic.

Wiedersehen mit Kvilitaia

Bei Gent treffen wie Wiener auf einen alten Bekannten. Giorgi Kvilitaia geht seit 2018 für die "Büffel" auf Torjagd. In 46 Partien gelangen allerdings erst sieben Treffer.

Gut für Rapid: Die Belgier verloren ihren Topstar Jonathan David an OSC Lille. 32 Millionen Euro überwiesen die Franzosen für den Kanadier, der in der letzten Saison 23 Tore erzielte und zehn weitere auflegte.

Hartberg muss nach Polen

Auch die Paarungen der 2. Europa-League-Quali-Runde wurden am Montag ausgelost. In dieser Phase steigt Hartberg ein. Die Steirer treffen auswärts auf GKS Piast Gliwice, den dritten der polnischen Liga. Spieltermin: 17. September.

"Ein spannendes Los, wir freuen uns auf das Abenteuer Europa, das in Polen beginnt. Wir sind auf jeden Fall nicht in der Favoritenrolle und können ohne Druck in das eine Entscheidungsspiel gehen", meint Klub-Chefin Brigitte Annerl. "In der Meistergruppe haben wir uns auswärts immer wieder in Höchstform präsentiert. Daran wollen wir auch in der Europa-League-Qualifikation anknüpfen und uns von unserer besten Seite präsentieren."

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