Basejumper Uli Emanuele durch Crash umgekommen

Bild: xgbrcix/xFuturex/Image
Der Extremsportler Uli Emanuele aus Südtirol ist am Mittwochnachmittag bei einem schrecklichen Aufprall auf eine Felswand in der Schweiz ums Leben gekommen. Nur wenig später verunglückte ein weiterer Extremsportler im selben Gebiet.
 

Laut Medienberichten wollte Emanuele erneut eines seiner atemberaubenden Videos im Lauterbrunnental in der Schweiz filmen. Am Mittwochnachmittag kam es zum schrecklichen Unglück: Bei einer Rechtskurve hatte Emanuele Probleme und ist mit voller Geschwindigkeit gegen einen Fels geprallt. Sofort stürzte er ab. Umgehend alarmierten Augenzeugen Einsatzkräfte, jedoch kam jede Hilfe zu spät. 

Erst am Tag vor dem Absturz postete der 30-jährige Extremsprotler ein Foto auf seiner Facebook-Seite, auf dem er mit Helm, Wingsuit und Kameras zu sehen ist. Seit einigen Tagen war er in der Schweiz, um ein Video für das Unternehmen GoPro zu drehen. Unter diesem Foto sprechen nun zahlreiche Fans, Freunde und auch Familienmitglieder ihr Beileid und ihre Trauer aus. 



Emanuele wegen Sprung durch Felsloch berühmt

In den vergangenen Jahren wurde Emanuele vor allem durch den waghalsigen Sprung durch ein Felsloch international berühmt. Mit einem Wingsuit bekleidet stürzte er sich das felsige Berggelände hinunter und durch einen engen Spalt in einen Felsen.

Zweiter Basejumper verunglückt

Kurze Zeit später endete ein weiterer Sprung eines Basejumpers im selben Gebiet tödlich. Hierbei handelte es wahrscheinlich um einen 49-jährigen Briten. Die Gründe für den Absturz sind bislang unbekannt. 

Das Lauterbrunnental gilt als "Mekka der Basejumper", nicht nur wegen seiner spektakulären Felswände, sondern weil es hier immer wieder zu tödlichen Unfällen kommt. Seit Anfang der 80er Jahre sind weltweit rund 260 Basejumper verunglückt, über 40 davon im Lauterbrunnenltal. 

 
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