Eines ist klar: Jongkuch Mach bringt die richtige Größe mit, um Basketballer zu werden. Mit seinen 2,29 Metern ist der Australier gerade einmal zwei Zentimeter kleiner als die beiden größten NBA-Spieler aller Zeiten. Gheorghe Muresan und Manute Bol mit jeweils 2,31 Metern.
Das bedeutet freilich, dass die größte Basketball-Liga der Welt den Center schon jetzt im Visier hat. Mach wird bereits als möglicher Top-Pick im NBA-Draft 2028 gehandelt. Mehr noch: In sozialen Netzwerken hat der 18-Jährige regelrecht einen Hype ausgelöst.
So hatte etwa der bekannte NBA-Draft-Analyst Nick Kalinowski bei X geschrieben: "Mit seiner unglaublichen Größe könnte der australische Center derzeit das spannendste Nachwuchstalent der Welt sein. Trotz seiner außergewöhnlichen Maße ist Mach für einen Spieler seiner Größe erstaunlich beweglich." Er könne "dunken, ohne überhaupt abspringen zu müssen".
Ideale Voraussetzungen für eine ganz große Basketball-Karriere. Das hatte sich früh abgezeichnet. Sein Vater misst bereits 2,03 Meter, sein Großvater war mit 2,13 Metern sogar noch größer. Der Basketballsport war allerdings nicht Liebe auf den ersten Blick für den Australier. Er wollte zunächst nämlich Fußballer werden. "Um ehrlich zu sein: Ich wurde zum Basketball gezwungen, weil ich so groß war. Aber inzwischen liebe ich den Sport. Es macht mir riesigen Spaß", erzählte der so hoch gehypte Star dem "Sydney Morning Herald". Mit 14 ging es dann in den Basketballsport, zu einem Zeitpunkt, als Mach bereits stattliche 1,93 Meter groß war.
Aktuell ist Mach beim Centre of Excellence des Australian Institute of Sport aktiv, dessen Team in der zweiten australischen Liga aktiv ist und die größten Talente des Landes vereint. Machs Traum ist eindeutig: Einmal mit Victor Wembanyama zu spielen. Der Franzose, "nur" 2,24 Meter groß", ist aktuell bei den San Antonio Spurs aktiv. "Ich schaue mir ständig an, wie er spielt. Ich möchte in San Antonio spielen – gemeinsam mit Victor Wembanyama. Zusammen waren wir unschlagbar."
Mach bleibt nun noch ein Semester lang in Australien. Dann könnte es bereits in die USA gehen, wo mehrere Top-Colleges bereits Schlange stehen.