In der Regel erhält man maximal 80 Prozent vom Wert der Immobilie. Beim Kalkulieren die Nebenkosten bedenken, für Makler, Notar und Grunderwerb rund 10 Prozent, weitere 10 Prozent für den Umzug und die Ersteinrichtung. Das bedeutet, eine Wohnung um 120.000 Euro kostet letztendlich rund 144.000 Euro.
Die monatliche Belastung, also Kreditrate plus Betriebskosten und Versicherungsprämien sollten nicht mehr als ein Drittel des Haushaltsnettoeinkommens ausmachen. Vor allem bei einem Hauskauf werden die laufenden Kosten unterschätzt (Müllabfuhr, Kanal, Rauchfangkehrer). Bei einem gemeinsamen Einkommen von 3000 Euro sollten die Wohnkosten 1000 Euro ausmachen. Die Rate für 120.000 Euro mit einer Laufzeit über 20 Jahre beträgt etwa 820 Euro.