Bauer vergiftet 1300 Fische mit Jauche

Bild: WIkipedia

Weil ein Bauer versuchte sein noch gefrorenes Feld zu düngen, floss die Jauche stattdessen in einen Bach. Dieser mündete in einen Zuchtteich. Der Fischbesitzer fand seine Tiere mit dem Bauch nach oben treibend im teilweise zugefrorenen Gewässer.

Rund 1300 Fische - etwa 400 Kilogramm - sind in der Zuchtanstalt im Bezirk Wels-Land in Oberösterreich durch die  Jauche vergiftet worden. Der Landwirt hatte am Dienstag auf einem Feld Gülle ausgebracht, der Boden des abfallenden Grundstücks war aber noch gefroren. Deswegen konnte der Dünger nicht versickern, sondern floss in einen Bach und weiter in die Fischteiche, teilte die Polizei am Freitag mit.

Der Besitzer entdeckte die am Wasser treibenden Forellen und Saiblinge. Weitere Teiche der Zucht sind noch zugefroren, weshalb die Schadenshöhe vorerst nicht ermittelt werden konnte. Das werde erst nach der Eisschmelze möglich sein, hieß es. Dem Landwirt blüht wegen des tausendfachen Fischmordes eine Anzeige.

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