Bauern fordern Tötung von Wölfen, WWF lehnt ab

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Bauernvertreten aus Nord-und Südtirol fordern wolfsfreie Zonen. Der WWF erteilte ihnen nun eine klare Absage.

Bauern in Nord-und Südtirol, sowie aus Bayern werden keine wolfsfreien Zonen bekommen. Das teilte der WWF in einer Aussendung mit. Der Abschuss von Wölfen würde den Nutztieren nichts bringen, erklärte Wolfexperte Christian Pichler.

Das Töten der unter Naturschutz stehenden Tiere sei verboten und würde sogar zu einem Anstieg bei den Nutztierrissen führen. Wer illegal einen Wolf schießt, kann mit bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug geahndet werden.

Nur vereinzelte Streifzüge junger Wölfe in Tirol

Zwar verstehe der WWF, dass die Situation für Almbauern schwierig sei, jedoch müsse man eine konstruktive Lösung finden und an der Verbesserung des Herdenschutzes arbeiten. Die Tiroler Grünen verstehen die "Hysterie" um wolfsfreie Zonen nicht. Laut der Grüne Landwirtschaftssprecherin Gabriele Fischer seien die Tiroler Alpen weitläufig genug für Wildtiere. In Tirol würden es sich auch nur um vereinzelte Streifzüge junger Wölfe handeln. (adu)

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