Bauernhof in Flammen: Kühe vor Tod gerettet

In der Nacht auf Montag brach auf einem Bauernhof in Zeillern (Amstetten) Feuer aus. Heustadl und Dachstuhl des Hauses standen in Vollbrand.
Großalarm für die Feuerwehren aus dem Bezirk Amstetten in der Nacht auf Montag um kurz nach drei Uhr: Auf einem Bauernhof in Zeillern brach Feuer aus, binnen kürzester Zeit standen das Heustadl und auch der Dachstuhl des Gebäudes in Vollbrand.

Die Bäuerin (46) bemerkte das Feuer und weckte ihren Mann (50).

Bereits bei der Anfahrt konnten die Florianis die meterhoch in den schwarzen Nachthimmel stechenden Flammen sehen, zwölf Feuerwehren wurden alarmiert, 140 Feuerwehrmitglieder standen im Löscheinsatz.

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Kühe mit Frischluft versorgt


Der Stall mit 50 Rindern konnte indes gerettet werden. "Die Tiere, also die Kühe, konnten mittels Druckbelüftung im Stall selbst mit Frischluft versorgt werden, mussten also nicht evakuiert werden", schildert Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten im "Heute"-Gespräch.

Dennoch: Das landwirtschaftliche Objekt wurde stark beschädigt, ein Teil des Hauses konnte gerettet werden. Der 50-Jährige wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.

"Die Nachlöscharbeiten dauern sicher noch bis in den Nachmittag an", so Gutlederer abschließend.

Laut Polizei dürfte der Brand von einem Defekt am Traktor bzw. einer Überhitzung des Fahrzeuges ausgegangen sein.

(nit)

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