Baumeister soll neue Austria nach Ära Stöger bauen

Baumeister zu "Heute": "Ich habe dort ja kurz nach dem zweiten Weltkrieg gekickt."
Baumeister zu "Heute": "Ich habe dort ja kurz nach dem zweiten Weltkrieg gekickt."GEPA
Wer folgt Peter Stöger als Trainer bei der Wiener Austria? Am Verteilerkreis gilt Ernst Baumeister als heißer Kandidat. "Heute" fragte nach. 

"Nein, das ist kein Zufall", grinst Ernst Baumeister von „Heute“ damit konfrontiert, dass sein Name in Sitzungen über die sportliche Austria-Zukunft zuletzt verdächtig oft viel. "Ich habe dort ja kurz nach dem zweiten Weltkrieg gekickt."

Baumeister als Trainer und Sportdirektor

420 Mal trug er das violette Dress, allein acht Mal wurde er als Spieler Meister. Als Trainer saß er im Jahr 2000 schon einmal für einige Spiele auf der violetten Trainerbank. Jetzt könnte er die welken "Veilchen" durch die schwierigste Zeit der Klubhistorie führen. Am besten als Trainer und Sportdirektor.

Für Baumeister spricht in der aktuellen Lage einiges: Er kennt die Austria in- und auswendig. Er kann mit jungen Spielern. Das wird gefragt sein. Und: Die Doppel-Rolle wäre eine machbare Lösung für den finanziell klammen Klub.

Laut Baumeister gab es noch keine Gespräche. "Ich lasse das auf mich zukommen." Er sei zunächst froh, dass es "solche Leute gibt, die der Austria jetzt halfen".

In Favoriten ist man positiv, dass nach stressigen Tagen der Rettung am nächsten Dienstag von der Liga die Lizenz in zweiter Instanz erteilt wird. Ein zweistelliger Millionenbetrag wurde nach "Heute"-Infos die letzten Tage aufgestellt. Die Unterlagen fristgerecht eingereicht.

Federführend bei der Rettung war Vize-Präsident Raimund Harreither. Eine Zahlung von Premiumsponsor Wien Holding wurde um ein Jahr vorgezogen. Auch Marcel Javor, Geschäftsführer von „Frankstahl“, soll mitgeholfen haben.

"Jetzt gilt es das Beste daraus zu machen, die Ansprüche müssen andere werden." 

Bei der violetten Zukunft am Fußball-Platz ist der 64-jährige Baumeister, aktuell Sportdirektor beim FC Marchfeld, nicht blauäugig: "Es ist traurig, dass es so weit kam. Jetzt gilt es aber, das Beste daraus zu machen. Es wird nicht einfach, ein Team zu formen."

Baumeister rechnet mit "zwei, drei arrivierten Spielern und vielen Jungen. Die Ansprüche müssen andere werden. Das gilt es vorher in Gesprächen zu klären."

Nur leistungsbezogene Verträge für Routiniers

Zur Personal-Situation bei den Violetten: Monschein ist fix beim LASK, Sarkaria bei Sturm. Für Pentz, Fitz, Wimmer und Pichler liegen Angebote vor. Routiniers wie Grünwald oder Madl haben nur mit stark leistungsbezogenen Verträgen eine Zukunft im Klub.

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