Bauwirtschaft leidet unter langem, kalten Winter

Während Touristiker noch eher Grund zur Freude haben, leidet in der Wirtschaft vor allem die - extrem witterungsabhängige - Baubranche unter dem heuer langen, eiskalten und schneereichen Winter.

, leidet in der Wirtschaft vor allem die - extrem witterungsabhängige - Baubranche unter dem heuer langen, eiskalten und schneereichen Winter.

"Seit Jahren hatten wir keinen so harten und langen Winter - einfach "katastrophal", konstatiert Bau-Bundesinnungsmeister Werner Frömmel. Der Umsatz und die Leistung, die im März verloren gingen, seien nicht mehr aufzuholen. "Die Kapazitäten, die man hat, stehen ja. Die können nicht im April oder Mai doppelt arbeiten."



Besonders zu schaffen macht der Baubranche heuer, dass der Winter in ganz Österreich noch andauert. Üblicherweise können zumindest im Süden und Osten des Landes ab Mitte/Ende Februar bestimmte Arbeiten durchgeführt werden. Dieses Jahr nicht.
Besonders betroffen ist der Tiefbau. Wenn der Boden gefroren ist, sind Arbeiten an Wasserleitungen oder Kabeln einfach nicht möglich, "vom Straßenbau gar nicht zu reden", so Frömmel am Dienstag. Im Hochbau müssen Baustellen bei Temperaturen von minus vier bis minus acht Grad zwar nicht stillstehen, aber die Leistung der Bauarbeiter sei vermindert.
Zahlen zum heurigen Bau-Winter hat der Bundesinnungsmeister in der Wirtschaftskammer (WKÖ) noch nicht.

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