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Bayer klagt wegen zu lauten Kuhglocken

Er leide unter Schlafmangel und Depressionen in Folge des Lärms. Auch mit den Kühen selbst kann sich der Mann nicht so wirklich anfreunden.

Heute Redaktion
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Der Bayer will sich mit den Kühen nicht anfreunden.
Der Bayer will sich mit den Kühen nicht anfreunden.
Bild: Fotolia

Bereits vor zwei Jahren erreichte der Mann aus Bayern eine einstweilige Verfügung gegen die Bäuerin. Das reicht ihm offenbar aber nicht: Er zog erneut vor Gericht, denn die Kühe seien noch immer zu laut. Die Kühe sollten seiner Meinung nach gänzlich von der angrenzenden Weide verschwinden.

Gründe dafür hatte der Bayer nach eigenen Angaben genug: Einer davon sei Tierquälerei. Denn die Kühe würden die Glocken gar nicht haben wollen, die ohnehin viel zu laut sind. Ganze 100 Dezibel will der Kläger gemessen haben. Das sei vergleichbar mit lauter Diskomusik oder einem vorbeifahrenden LKW.

Wertminderung des Anwesens

Außerdem würden die Kuhfladen Weidestechfliegen anlocken und diese würden gefährliche Krankheiten übertragen. Weiters vermutet der Mann, dass sein Eine-Million-Euro-Anwesen rund 100.000 Euro an Wert verloren hat. Der Grund: Die Kühe.

Vor zwei Jahren hat er sich mit der Landwirtin auf einen Vergleich geeinigt, dass die Kühe einen Mindestabstand einhalten müssten. Offenbar will der Bayer nun, dass die Tiere komplett verschwinden. (slo)