Bayern-Coach Flick sauer über Boateng-Ausbootung

Hansi Flick beobachtet Jerome Boateng.
Hansi Flick beobachtet Jerome Boateng.Gepa
Jerome Boateng muss den FC Bayern im Sommer verlassen. Trainer Hansi Flick ist nicht glücklich über diese Entwicklung, wie er durchblicken lässt.

Ärger beim FC Bayern! Am Montag deckte das Fachmagazin "kicker" auf, dass Jerome Boateng keine Zukunft in München hat. Sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert. Mit 32 Jahren muss sich der Innenverteidiger, der beim Triple vergangene Saison noch eine Schlüsselrolle hatte, auch heuer Stammspieler ist, nach einem neuen Klub umsehen.

Trainer Hansi Flick ärgerte sich auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Duell mit Paris Saint-Germain: "Ich weiß nicht, wie das so an die Medien kommt." Er hätte sich vor dem so wichtigen Viertelfinal-Hinspiel die Unruhe um seinen Abwehrspieler gerne erspart.

Als er gleich danach eine Lobeshymne auf Boateng anstimmte, machte Flick außerdem klar, dass er den ehemaligen DFB-Teamspieler wohl lieber ein weiteres Jahr bei seinem Klub gesehen hätte. Der Coach sagte: "Jeder weiß, wie ich zu Jérôme stehe, was für eine Qualität er hat. Er hat eine sehr gute Saison gespielt, er hat letztes Jahr auch eine gute Saison gespielt. Er ist sehr konzentriert auf seinen Job. Das ist eine gute Basis, dass er auch Leistung bringen kann. Für einen Trainer ist es immer eine gute Sache, wenn man solche Spieler hat, die erfahren sind und eine enorme Qualität haben. Aber damit habe ich jetzt alles gesagt..."

Die Entscheidung wurde nicht vom Trainer sondern Sportvorstand Hasan Salihamidzic getroffen. Statt Boateng kommt im Sommer Dayot Upamecano von RB Leipzig. Für den Ex-Salzburger zahlt der deutsche Rekordmeister 42,5 Millionen Euro.

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