CL-Halbfinale

Bayern fassungslos – Hand-Aufreger gegen PSG

Ganz große Elfmeter-Aufregung im Champions-League-Halbfinale zwischen Bayern München und Paris St.-Germain. Die Pfeife des Referees blieb stumm.
Sport Heute
06.05.2026, 21:52
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Aufregung in der 31. Minute des Semifinal-Rückspiels zwischen den Bayern und Paris St.-Germain. In der ausverkauften und lauten Münchner Allianz Arena ging ein großer Aufschrei durch das Stadion. Die Anhänger der Bayern forderten nämlich lautstark Elfmeter. So auch die Spieler des deutschen Meisters. Allerdings vergebens. Den gab es vom portugiesischen Schiedsrichter Joao Pinheiro nämlich nicht.

Doch was war passiert? PSG-Mittelfeld-Motor Vitinha versuchte, in höchster Not den Ball zu klären, wollte das Spielgerät in hohem Bogen aus dem eigenen Strafraum ballern. Dabei stand aber sein Teamkollege Joao Neves im Weg, dem sprang der Ball aus kurzer Distanz an die weit vom Körper abgestreckte Hand.

Alle, die es mit den Bayern hielten, forderten umgehend einen Strafstoß. Doch den gab es nicht. Der Grund dafür: Neves war vom eigenen Mann angeschossen worden. In diesem Fall sehen die Regeln keinen Strafstoß vor. Deshalb ging die Partie auch schnell wieder weiter. Zum Unmut der Münchner.

Und von Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der sich die Szene auf der Tribüne sitzend gemeinsam mit Karl-Heinz Rummenigge noch einmal auf dem Handy anschaute, und es ebenso nicht fassen konnte, davon von den Live-TV-Kameras gefilmt wurde. Anders sah es Union-Berlin-Legionär Christopher Trimmel, der bei "Canal+" die Partie analysierte. "Der Ball geht weg vom Tor, es ist nicht im Sinne des Fußballs, dass es da Elfmeter gibt."

Zum Zeitpunkt der umstrittenen Elfmeterszene stand es bereits 1:0 für die Pariser, die auch das Hinspiel im Champions-League-Semifinale mit 5:4 für sich entschieden hatten.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 06.05.2026, 22:03, 06.05.2026, 21:52
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