Kurz vor dem Ankick nehmen wir noch einen letzten Check vor, Bayern gegen PSG, das wird ein Leckerbissen!
Finanziell geht es den Spielern von Paris Saint-Germain und Bayern München als Fußballprofis bereits jetzt gut. Nach dem Final haben die Akteure eines Teams aber noch ein bisschen mehr Geld auf dem Konto, beziehungsweise der Verein in der Kasse. Der Gewinner erhält von der UEFA eine Prämie von vier Millionen Euro.
Diese ist im Vergleich zum bereits bisher eingespielten Geld zwar gering. Für das Erreichen des Achtelfinales gab es 9,5 Millionen Euro. Im Viertelfinale kamen weitere 10,5 Millionen hinzu, im Halbfinale deren 12. Für den Finaleinzug erhielten die beiden Mannschaften 15 Millionen Euro.
Die Bayern fegten ihre K.o.-Rundengegner richtig vom Platz. In den beiden Achtelfinalpartien wurde Chelsea mit dem Gesamtskore von 7:1 (3:0/4:1) ausgeschaltet. Ab dem Viertelfinale wurde wegen der Corona-bedingten Unterbrechung nur noch eine Partie ausgetragen. Barcelona wurde mit 8:2 auseinandergenommen, Lyon im Halbfinal 3:0 bezwungen.
Der Bayern-Express war schlicht nicht zu stoppen. Dies versucht nun PSG. Die Franzosen haben in der K.o.-Phase nur zwei Gegentreffer zugelassen. Und seit Kylian Mbappé und Neymar mit dem Team zusammenspielen und nicht als Einzelakteure auftreten, harmoniert die Mannschaft.
Im Finale stehen sich mit Thomas Tuchel (Paris Saint-Germain) und Hansi Flick (Bayern München) zwei deutsche Trainer gegenüber. Dies ist aber keine Premiere. 2013 duellierten sich bereits zwei deutsche Coachs um Europas wichtigste Fußballkrone. Jupp Heynckes gewann das Endspiel in London mit Bayern gegen Jürgen Klopps Borussia Dortmund 2:1. Während Klopp letztes Jahr mit Liverpool die Champions League gewann, haben Tuchel und Flick als Cheftrainer noch keinen internationalen Titel gewonnen.
Im Finale wird Daniele Orsato neben den beiden Teams seinen grossen Auftritt haben. Der 44-jährige Italiener ist von der Uefa mit der Spielleitung beauftragt worden. Für Orsato ist es der erste grosse Final, den er in seiner Karriere pfeift. Der Italiener kam im laufenden Wettbewerb fünf Mal zum Einsatz. Zuletzt im Achtelfinal-Hinspiel zwischen Real Madrid und Manchester City (1:2). Beim Europa-League-Finalturnier in Deutschland leitete Orsato kürzlich den Viertelfinal zwischen Sevilla und den Wolverhampton Wanderers (1:0).
Steht der Sieger fest, bekommt der Captain des Gewinners auf dem Spielfeld den Pokal von Uefa-Präsident Aleksander Ceferin überreicht. Der 52-jährige Slowene wird den Spielern auch die Medaillen um den Hals hängen. Ceferin und die weiteren Offiziellen, die an der Siegerehrung teilnehmen, werden jedoch keine Schutzmasken tragen, da sie zuvor auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden. Als Vorbilder gehen Ceferin und seine Gefolgschaft da nicht durch.