Jetzt ist der Transfer perfekt! Marcel Sabitzer wechselt von RB Leipzig zum FC Bayern München. Der Österreicher hat am Montag den Medizincheck absolviert und einen Vierjahresvertrag beim deutschen Rekordmeister unterzeichnet.
Der Steirer ist Stammspieler im ÖFB-Team, entwickelte sich bei Leipzig in den vergangenen Jahren zum Lenker im Mittelfeld, wechselt nun für die überschaubare Summe von 16 Millionen Euro zum direkten Konkurrenten. Der Vertrag des 27-Jährigen wäre im kommenden Sommer ausgelaufen. Jetzt ermöglicht ihm eine festgeschriebene Ablösesumme den Transfer.
Im Vorstellungs-Video sagen die Bayern "Servus Marcel", zeigen den zuerst einen Kaiserschmarrn, dann den Neuzugang mit einem traditionell bayrischen Menü: Brezel und Weißbier.
Sabitzer bekommt die Rückennummer 18. Über seinen Wechsel sagt er: "Ich bin sehr glücklich, für den FC Bayern spielen zu dürfen. Schon als Kind war mein Bayern-Trikot mein großer Stolz, jedes Jahr zu Weihnachten bekam ich ein neues. Ich werde alles für diesen Verein geben, möchte so viele Spiele wie möglich gewinnen und natürlich viele Titel holen."
Oliver Kahn, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern: "Marcel Sabitzer bringt alles mit, was ein Spieler für den FC Bayern braucht. Er wird außerdem keine lange Eingewöhnungszeit benötigen, weil er mit der Philosophie unseres Trainers Julian Nagelsmann bereits bestens vertraut ist."
Sportvorstand Hasan Salihamidžić: "Wir sind sehr froh, dass wir Marcel Sabitzer für den FC Bayern gewinnen konnten. Marcel ist ein sehr guter Fußballer, er hat eine großartige Mentalität, ist sehr ehrgeizig und hat als Kapitän von RB auf und neben dem Platz Verantwortung getragen. Unser Trainer kennt ihn ja sehr gut, auch als Führungsspieler. Wir freuen uns auf ihn."
Sabitzer startete seine Profikarriere bei der Admira und empfahl sich über Rapid Wien für RB Leipzig. Die deutsche Bullen-Filiale kaufte Sabitzer zunächst für Salzburg, um die Auslands-Klausel in seinem Vertrag zu nutzen. In Salzburg empfahl er sich für höhere Weihen. Offiziell gehörte er noch Leipzig. Er hätte eine andere Adresse bevorzugt. Rückblickend war der Umzug nach Deutschland für seine Entwicklung Gold wert. Unter Nagelsmann wurde er nach und nach vom Flügel zum zentralen Mittelfeldspieler umfunktioniert. Nun trifft er in München wieder auf seinen Förderer.
Bisher spielte er 145 Mal in der Bundesliga und erzielte dabei 32 Tore, in der Champions League traf er bei 21 Spielen vier Mal. Für die Nationalmannschaftwar er 54 Mal am Feld (8 Tore) und gehörte in diesem Sommer bei der EM zur Stammelf der ÖFB-Auswahl, die im Achtelfinale gegen den späteren Sieger Italien erst in der Verlängerung ausschied.