Das wird der 34-Jährige auch brauchen, ist doch mit Alexander Nübel sein potenzieller Nachfolger zu den Münchnern gewechselt. Doch Neuer denkt gar nicht daran, den Platz im Bayern-Kasten freiwillig zu räumen.
"Welcher Trainer würde Spieler aufstellen, die nicht die Besten sind?", fragte der deutsche Teamtormann bei "11 Freunde". "Ich bin der Überzeugung, dass ich der Beste bin, auch wenn ich nicht mehr 17 bin." Seit der Wechsel des Schalker Schlussmanns zum deutschen Rekordmeister feststeht, waren Gerüchte aufgekommen, Neuer müsse in 10 bis 15 Spielen seinem Rivalen den Vortritt lassen.
Doch der 34-Jährige denkt gar nicht dran. "Wer bei Bayern und in der Nationalelf die Nummer eins ist, befindet sich ständig in einer Konkurrenzsituation. Insofern ändert sich für mich wenig, wenn ein neuer Torwart zu uns kommt."
Nach zähen Verhandlungen hatte der vierfache Welttorhüter seinen Vertrag mit den Münchnern bis 2023 verlängert. Ein Karriereende steht jedenfalls noch lange nicht zur Diskussion. "Jeder Profi hat nur eine Karriere. Wenn man die beendet, gibt es kein Zurück mehr."
Also nimmt Neuer noch einmal den großen Wurf ins Visier. Nach starken Leistungen im Liga-Finish samt 30. Titel-Gewinn gelten die Münchner auch beim Champions-League-Finalturnier im August als Favorit. Am 8. August steht das Achtelfinal-Rückspiel gegen Chelsea auf dem Programm - nach dem 3:0-Erfolg vom Hinspiel wohl nur Formsache. Danach könnte Barcelona warten. Neuer selbstbewusst: "Gegen uns zu spielen, ist für jede Mannschaft in Europa unangenehm."