Bayern killt Skiurlaub in Österreich mit Trick

Söder verschärft die Maßnahmen nochmals.
Söder verschärft die Maßnahmen nochmals.Picturedesk
Kurz nachdem sich die deutschen Bundesländer auf Corona-Maßnahmen einigen, legt Bayerns Ministerpräsident Söder nach – und streicht die Wintersaison.

Bisher war es den Bayern erlaubt, bis zu 24 Stunden ins Ausland zu reisen, ohne danach in Quarantäne gehen zu müssen. Doch damit ist nun Schluss: Bürger, die zum Vergnügen ins Ausland fahren, müssen sich nun nach der Rückkehr für zehn Tage in Quarantäne begeben, freitesten ist erst nach fünf Tagen möglich. Außerdem wird kein Verdienstentfall gezahlt. Söder ließ keinen Zweifel daran, dass das an der Grenze kontrolliert wird.

Urlaub in Österreich soll vermieden werden

Ziel: Bayern sollen ihre Weihnachtsferien oder freien Tage nicht in Österreich verbringen – auch wenn sie nur einen Tag zum Skifahren kommen. Denn touristische Tagesausflüge oder Freizeitvergnügungen im Ausland seien "vermeidbare Risikoquellen". Söder verhehlte nicht, dass die Maßnahme auf Österreich abziele: "Halb Europa ist im Frühjahr von Ischgl aus mitinfiziert worden." Ski fahren zu Hause geht auch nicht: In Bayern bleiben die Skilifte und Bergbahnen geschlossen.

Ohne Quarantäne dürfen die Bayern nur aus triftigen Gründen 24 Stunden ins Ausland reisen – für Arbeit, Schule, Arztbesuch, familiäre Angelegenheiten.

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